Die Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg setzt sich dafür ein, dass junge Menschen mit und ohne Behinderung ihre Freizeit selbstverständlich gemeinsam gestalten können.
Inklusion bedeutet für uns, Barrieren abzubauen und Zugänge zu schaffen, damit alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Mit dem Cafe Leichtsinn betreibt die KJA LRO in Bergisch Gladbach seit vielen Jahren einen besonderen Ort der Begegnung. Hier verbringen Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam ihre Freizeit, knüpfen Freundschaften, entwickeln Ideen und gestalten das Miteinander aktiv mit. Das inklusive freizeitpädagogische Konzept des Cafés ist fest in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit verankert und zeigt jeden Tag, dass Inklusion gelingen kann.
Die Erfahrungen aus dieser Arbeit fließen in unsere regionalen Fachstellen für Inklusion in der Freizeit ein: InBeCo im Rheinisch-Bergischen Kreis und Serv In im Oberbergischen Kreis unterstützen Vereine, Jugendzentren, Verbände, Kirchengemeinden, Kultur- und Freizeiteinrichtungen auf ihrem Weg zu mehr Inklusion. Durch Beratung, Qualifizierung und Vernetzung tragen sie dazu bei, inklusive Angebote und Strukturen vor Ort zu entwickeln.
Dabei verstehen sich die Fachstellen nicht nur als Anlaufstellen für Fragen rund um Inklusion, sondern auch als Knotenpunkte in einem wachsenden regionalen Netzwerk. Sie bringen Menschen zusammen, fördern den Austausch von Erfahrungen und unterstützen Kooperationen zwischen Kommunen, Einrichtungen, Vereinen und Initiativen. So entstehen neue Möglichkeiten für Teilhabe direkt vor Ort.
Ein wichtiger Grundsatz der Arbeit ist die Beteiligung von Menschen mit Behinderung. Als Expert*innen in eigener Sache bringen sie ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in Projekte, Beratungen, Veranstaltungen und Entwicklungsprozesse ein. Dadurch wird Inklusion nicht über Menschen hinweg gestaltet, sondern gemeinsam mit ihnen.
Ziel der KJA LRO ist es, dass inklusive Freizeit-, Kultur- und Begegnungsangebote in der gesamten Region selbstverständlich werden. Dafür engagiert sie sich gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen für den Abbau von Barrieren, die Sensibilisierung für Vielfalt und die nachhaltige Verankerung von Inklusion in Strukturen und Netzwerken.
Sie haben Fragen zu Teilhabemöglichkeiten oder zur Gestaltung inklusiver Angebote? Unsere Fachstellen beraten Sie gerne:
für den Rheinisch-Bergischen Kreis:
- www.inbeco.de
für den Oberbergischen Kreis:
- www.serv-in.de
Auch an einem fachlichen Austausch zu gemachten Erfahrungen sind wir sehr interessiert.
